DJK-SV Phönix Schifferstadt

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Spielberichte 1. Mannschaft - Landesliga OST - Saison 2024/2025

Phönix: Ein unglückliches Eigentor entscheidet das Derby

Fußball Landesliga: Phönix betreibt Gutmachung für Hinrunden-Niederlage / Glück im Spiel

Von Kurt Claus


Schifferstadt:  Seit der Saison 2015/16 in der Bezirksliga Vorderpfalz wartet der FSV 13/23 auf einen Sieg beim Lokal- und Ligarivalen Phönix. Am 6. 12. 2015 gelang durch drei Treffer von Christian Wolf ein 3:1-Sieg auf dem Phönixplatz. Am Sonntag musste sich der FSV nach 90 Minuten plus Nachspielzeit mit 1:0 (0:0) geschlagen geben. Es war eine Niederlage in einem typischen Unentschiedenspiel und man merkte beiden Kontrahenten von Beginn an die Nervosität an. Keiner wollte einen Fehler machen, keiner das Spiel verlieren und so spielte sich in der ersten Halbzeit das Geschehen meist vor den Strafräumen ab. Viele Nicklichkeiten, viele Zweikämpfe und auch Unterbrechungen durch Foul und Verletzungen. „Es war ein enges Spiel auf überschaubarem Niveau, man hat schon viele bessere Spiele gesehen, es gab viele Fehler auf beiden Seiten“, sagte nach der Begegnung treffend FSV-Trainer Christoph Mehrl. Wenig geprüft waren die Torhüter Kevin Schuster bei Phönix oder Samet Sevimli beim FSV,  denn schon 20 Meter vor dem Tor war meinst Endstation. Beim FSV hielten vor allem Dominik Steinel, Philipp Schwind und David Furch die Schotten dicht, bei Phönix ließen Marvin Folz, Milos Pitulic, Tobias Riemer und Matthias Fetzer nichts anbrennen. Mit spielerischen Mitteln wurden die Räume nicht überbrückt und so gab es immer wieder lange Bälle. „Es war von beiden Mannschaften kein gutes Spiel, da war viel Langholz dabei“, traf FSV-Mittelfeldmotor Lucas Fiederer den Nagel auf den Kopf. Der FSV tauchte in der fünften Minute vor dem Phönix-Tor auf, Luka Stanisic hatte für die Gastgeber in der 12. Minute den ersten Abschluss zu verzeichnen. Es gab viel Leerlauf, viele Abspielfehler und falsche Entscheidungen auf beiden Seiten, spielerisch konnte das Derby nicht überzeugen.


Von der 51. bis zur 61. Minute hatte Phönix die beste Phase, kam auch zu einigen vielversprechenden Ansätzen, doch entweder war das Anspiel zu ungenau, der freie Mitspieler wurde übersehen oder der Abschluss war einfach zu schwach, um gefährlich für das FSV-Tor zu werden. Die bis dahin beste Chance besaß Kevin Nowak in der 64. Minute, als er frei zum Schuss kam, aber unbedrängt daneben zielte. Dann brachte Callier seine Manschaft in Unterzahl, als er einen Freistoß blockierte und nach gelbvorbelastet nach einem Foul an Fiederer zehn Minuten zuschauen musste. „Die zehn Minuten in Unterzahl haben wir aber gut gelöst“, fand Phönix-Trainer Pietro Berrafato nach der Partie. In Unterzahl vergab Marc-Lucas Lechner knapp (70.) und den Freistoß von Nowak parierte Schuster im Nachfassen (71.). Und dann sollte Jonas Hild zum Unglücksraben werden. In der 80. Minute zögerte er frei vor dem Tor und unbedängt zu lange, vertändelte eine hochprozentige Chance und als nach dem FSV-Pfostentreffer (82.) der Gegenzug über Luca Krämer lief, versuchte Hild den Phönixler am Torschuss zu hindern und bugsierte den Ball unhaltbar für Sevimli ins obere Eck. In der 85. Minute kam Farel Ketiamen für Callier und er sollte in der Nachspielzeit die Rettungstat vollbringen, als er nach einem Eckball den Ball noch von der Linie schlug. „Im Endeffekt entscheidet dann ein Eigentor. Obwohl wir 1:0 hinten liegen haben wir nochmals die Chance, doch er drückt den Ball von der Linie, das Ergebnis ist bitter, ein Unentschieden war drin“, sagte Fiederer.


„Ab der 50. Minute fand ich uns schon deutlich präsenter und auch gefährlicher, wir haben drei klare Chancen, quasi im Gegenzug nach dem Pfostenschuss machst du ein blödes Eigentor, von daher war es schon unglücklich. Aber wir waren nicht an unserem Maximum, leider“, fand FSV-Coach Mehrl. „Jetzt können wir die Runde befreit zu Ende spielen“, ergänze er.  

„Es war ein hartes Stück Arbeit, es entscheiden immer Kleinigkeiten in einem Derby. Wir haben gut mitgehalten, man hat nicht so einen großen Unterschied gesehen von der Tabelle. In der ersten Halbzeit waren wir zu zaghaft, es ging hin uns her die ganze Zeit. Es entscheidet halt ein Eigentor. Ich habe vor dem Spiel gesagt, ein Unentschieden wäre auch ein gutes Ergebnis. Ich wollte mich aber mit einem Sieg im Derby verabschieden“, sagte Pietro Berrafato.


Zur Verfügung gestellt vom „Schifferstadter Tagblatt“

Phönix: DJK-SV Phönix: Nach wildem, verrücktem Spiel 7:3-Sieg

Fußball Landesliga: Schuster hält Elfmeter und Krämer schießt vier Tore


Von Kurt Claus


Ludwigshafen.  Einen Tag der offenen Tore gab es beim Abstiegsduell zwischen dem Ludwigshafener SC und dem DJK-SV Phönix am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein 

auf der Bezirkssportanlage. Am Ende holte die Elf von Trainer Pietro Berrafato beim 3:7 (1:4) verdient die Punkte, konnte aber lange nicht an die Leistung vom Vorsonntag gegen Spitzenreiter SV Gimbsheim anknüpfen. „Es war ein chaotisches Spiel, wir haben viele Tore gemacht, hätten aber noch mehr machen können“, sagte nach der Begegnung ein nicht ganz zufriedener Phönix-Trainer.

Schon nach vier Minuten ging Phönix durch Luca Krämer in Führung, der einen weiten Einwurf von Marvin Folz sicher zum 0:1 verwandelte. Er war im Strafraum der Gastgeber praktisch Alleinunterhalter, denn in der ersten Spielhälfte stand er nicht weniger als vier Mal frei vor Torhüter Kaiwan Disai, aber er brachte den Ball nicht am Schlussmann vorbei. Er hätte sein Torekonto am Sonntag kräftig ausbauen können.

In der 5., 20., 23. und 27. hatte er gute Einschussmöglichkeiten, doch der LSC hatte in der 25. Minute durch Nelson Maduka zum 1:1 ausgeglichen. Die anfängliche Phönix-Überlegenheit hatte der LSC durch Laufbereitschaft und Einsatzwillen egalisiert, musste dann aber in der 30. Minute das 1:2 durch Furkan Konur nach einem Pass von Matthias Fetzer hinnehmen. Die wohl spielentscheidende Szene folgte nur 60 Sekunden später, als Milos Pitulic Felix Funk im Strafraum auflaufen ließ und Schiedsrichter Kacper Spychala (SV Völkersweiler) auf den Punkt zeigte. Nelson Maduka trat an und Kevin Schuster parierte super den Strafstoß. „Kevin war mal wieder dran, einen Elfmeter zu halten und das war entscheidend. Wenn er ihn nicht hält steht es 2:2 und dann stellen sie sich hinten rein und es wird schwer“, sagte nach der Partie Berrafato.

Einen tollen Schuss von Erion Rexhepi fischte Schlussmann Disal aus dem Dreieck (35.), gegen den Schuss von Marc Lechner zum 1:3 in der 39. Minute, der eiskalt einen Fehler in der LSC-Abwehr ausnutzte, hatte er keine Abwehrmöglichkeit. Und dann machte Krämer in der 45. Minute noch das 1:4 nach einem Pass in die Schnittstelle von Folz.


Wer aber gedacht hatte, dass die abstiegsbedrohten Hochfelder jetzt aufstecken würden, sah sich getäuscht, denn nach der Pause wurde es richtig wild. Einen Freistoß von Jason Springer lenkte Tobias Riemer in der 50. Minute ins eigene Tor und sofort witterten die Gastgeber Morgenluft.  Bei Phönix schlichen sich obendrein immer öfter Leichtsinnsfehler und Unkonzen­triertheiten beim Abspiel ein und so luden sie den LSC immer wieder ein, gefährlich vors Tor zu kommen. Auch nach dem 2:5 durch Krämer, das Lechner vorbereitet hatte, ließ der LSC nicht locker und kam in der 78. Minute durch Felix Funk zum 3:5, der durch die gesamte Abwehr spazieren konnte und sich die Ecke aussuchen durfte. 

Dass Krämer nicht nur Tore schießen, sondern auch vorbereiten kann, zeigte die 82. Minute, als seinen Pass vors Tor Julius Neu nur noch einnicken brauchte. Gianluca Giannetta traf in der 89. Minute nur den Pfosten, Krämer vergab noch zwei dicke Chancen, ehe er in der Nachspielzeit dann wieder zum 3:7 traf (90.+3).

„Im Endeffekt haben wir sie immer wieder ins Spiel zurückgeholt durch Leichtsinn, aber der Sieg war das Wichtigste. Das war für uns ein Sechs-Punkte-Spiel, der Sieg hat uns gut getan“, fand Phönix-Trainer Berrafato nach dem Spiel.


Zur Verfügung gestellt vom „Schifferstadter Tagblatt“

Phönix: Phönix siegt 1:0 – Spitzenreiter kassiert erste Niederlage

Fussball Landesliga Ost: In Unterzahl Tabellenführer Gimbsheim Paroli geboten

Von Kurt Claus


Schifferstadt: Mit einem Erfolgserlebnis startete der DJK-SV Phönix in die Fortsetzung der Rückrunde nach einer dreimonatigen Winterpause. Gegen den bislang ungeschlagenen Spitzenreiter SV Gimbsheim siegte die Mannschaft von Trainer Pietro Berrafato verdient mit 1:0 (0:0) durch einen herrlichen Treffer von Luca Krämer und brachte damit dem Gast verdient die erste Niederlage im 19. Spiel bei. Zu Beginn herrschte bei den Platzherren etwas Nervosität angesichts der prekären Tabellensituation und dem scheinbar übermächtigen Gegner, der zwar in der Vorrunde lediglich knapp mit 1:0 gewinnen konnte, aber in dieser Saison eine dominante Rolle in der Landesliga Ost spielt. Der ein oder andere Fehlpass unterlief den Platzherren, doch mit zunehmender Spieldauer fand Phönix ins Spielgeschehen. Große Aufstiegsambitionen hat Gimbsheim mit seiner abgeklärten und stabilen Truppe, und da musste Phönix mit Kampfkraft und Einsatzwillen dagegen halten. In der achten Minute kassierte Matthias Fetzer bereits die gelbe Karte nach einem Rempler an Reda Chkifa.


„Gimbsheim hat die meisten Tore durch Standards gemacht, ich habe die Spieler davor gewarnt. Sie hatten zwar viele Eckbälle und Freistöße, aber die haben wir gut verteidigt“, freute sich Berrafato über die geschlossene Leistung seiner Mannschaft. In der 19. Minute kam Luca Krämer zum ersten Abschluss, der zur Ecke abgefälscht wurde. Im Strafraum tat sich auf beiden Seiten wenig, da schon rechtzeitig die Angriffe abgeblockt wurden. Auch hatte Marvin Folz den pfeilschnellen Adriano Fragomeli immer im Griff, auch wenn er ihm nicht permanent auf den Füßen stand. Da auch noch Tobias Riemer im Zentrum, Milos Pitulic und Matthias Fetzer aufmerksam agierten, konnte sich auch Ali Aslan nicht wie gewohnt in Szene setzen. Er war zwar wie auch Nico Scherer ein Unruheherd, überraschende Aktionen blieben jedoch Mangelware. Gianluca Giannetta verpasste die Hereingabe von Krämer (35.), Matthias Fetzer ebenso knapp und auch Krämer kam einen Schritt zu spät nach einem Pass in die Spitze. Torwart Niklas Radmacher klärte mit der Brust. Auf der anderen Seite klärte Folz gegen Aslan im Sprint zur Ecke und so blieb es bis zur Pause beim torlosen Unentschieden.


Nach dem Wechsel kam Furkan Konur für den wieder genesenen Julius Neu, der noch etwas Trainingsrückstand hat und dann sah Kerem Callier in der 51. Minute die rote Karte nach einem Foul an Aslan als letzter Mann. Den fälligen Freistoß setzte Scherer ans Lattenkreuz. Das gleichgeartete Foul an Krämer auf der Gegenseite im Strafraum ließ Schiedsichter Tillmann Zielke (SV Alemannia Waldalgesheim) ungeahndet. Nach einem erneuten Foul musste Gimbsheims Mauzinho Albino zehn Minuten zuschauen und da gelang Krämer in der 65. Minute nach einem traumhaften Diagonalpass von Fetzer nach herrlicher Ballannahme und Schuss ins Dreieck das 1:0. Fortan verstärkte Gimbsheim die Offensivbemühungen, doch dadurch wuchs auch die Sicherheit bei Phönix, die den Gast immer besser im Griff hatten und kaum noch gefährliche Möglichkeiten zuließen. „Dass Gimbsheim noch ohne Niederlage war, war die entsprechende Motivation für die Mannschaft, das brachte ein paar Prozent mehr. Ich habe der Mannschaft gesagt, dass man sehen muss, wer den größeren Willen hat. Wir, dass wir nicht absteigen wollen oder sie um aufzusteigen. Das war wirklich eine absolut starke Kampfleistung, man hat nicht gesehen, wer oben oder unten steht“, sagte Phönix-Trainer Pietro Berrafato.


Zur Verfügung gestellt vom „Schifferstadter Tagblatt“

Spielberichte 2. Mannschaft - B-Klasse - Saison 2024/2025

Phönix II: In der Schlussphase Spiel aus der Hand gegeben

Fußball B-Klasse: 4:2 Niederlage in Altrip


Alti(kc). Der Trainer der zweiten Mannschaft des DJK-SV Phönix war nach der 4:2 (1:1)-Niederlage seiner Mannschaft bei TuS Altrip II restlos bedient. Mustafa Yildirim schüttelte den Kopf über das Ergebnis, denn seine Mannschaft gab ein schon sicher geglaubtes Spiel noch aus der Hand. „Wir waren klar die spielerisch bessere Mannschaft, aber es ist unverständlich, wie meine Mannschaft nach einem Rückstand die Köpfe hängen lässt, resigniert“, sagte der Trainer nach der dritten Niederlage in Folge. Dabei fing es für seine Mannschaft vielversprechend an, denn in der 10. Minute erzielte Abdullah Ayachi die Phönix-Führung.

Altrip steckte aber nicht auch und glich in der 30. Minute durch Tumay Schneider aus. Das Unentschieden zur Pause entsprach nicht ganz dem Spielverlauf, denn Phönix zeigte das durchdachtere Spiel. „Dann musste ich aber Jonas Weiler auswechseln und dann kamen wir nicht mehr richtig ins Spiel“, sagte Yildirim. In der 77. Minute markierte erneut Tumay Schneider die erste Altriper Führung, die dann aber nur zwei Minuten später Ayachi mit seinem zweiten Treffer egalisierte.


Wer nun aber dachte, Phönix würde in der Schlussphase nochmals zulegen, sah sich getäuscht. Sie wollten scheinbar das 2:2 halten, doch Ex-Phönixler Julien Stöbener machte das in der 85. Minute mit dem 3:2 zunichte. Phönix steckte zusehends auf und musste in der 88. Minute gar noch das 4:2 hinnehmen. Eine unnötige Niederlage.


Zur Verfügung gestellt vom „Schifferstadter Tagblatt“

Phönix II: FV Berghausen hat erneut die Nase vorn 

Fußball B-Klasse: FVB entführt beim 0:2 die Punkte vom Phönixplatz


Schifferstadt (kc). Der FV Berghausen ist in der Tat so etwas wie ein Angstgegner der zweiten Mannschaft des DJK-SV Phönix, denn auch diesmal hatte die Mannschaft von Trainer Mustafa Yildirim, das Nachsehen. Mit 0:2 (0:0) entführten die Gäste die Punkte.

Lange Zeit sah es nach einem ausgeglichenen Spiel mit wenigen Höhepunkten aus, denn Torraumszenen und packende Zweikämpfe in Strafraumnähe blieben Mangelware. So

ließen auch Tore auf sich warten. In der ersten Halbzeit konnte sich keine Mannschaft einen nennenswerten Vorteil erspielen, man hoffte nach dem Wechsel auf eine Steigerung. Bei Phönix tat sich dabei aber wenig, die Leistung gegenüber der Niederlage beim Schlusslicht konnte nur unwesentlich gesteigert werden.


Beide Trainer brachten mach der Pause frische Kräfte, Jonas Weiler löste bei Phönix Enes Kazdal ab (59.) und dann kam der FVB durch Marc Zimmermann zum Führungstreffer (62.). Mit zunehmender Spieldauer übernahm der FVB das Heft und kam zu Möglichkeiten. Phönix versuchte zwar dagegen zu halten, gefährliche Situationen gab es jedoch vor dem Tor von Tim Wenzl kaum. Man hatte sich schon mit dem knappen Ergebnis abgefunden, als in der 88. Minute Felix Linn doch noch das 0:2 erzielen konnte, das nicht ganz unverdient war. Phönix hat mit den beiden Niederlagen den Anschluss ans vordere Mittelfeld etwas verloren. 


Zur Verfügung gestellt vom „Schifferstadter Tagblatt“

Phönix II: Zum Auftakt Niederlage beim Schlusslicht

Fußball B-Klasse: 3:2-Pleite bei FC Lustadt II/ TV Westheim

Von Kurt Claus


Lustadt: Das Gastspiel beim Tabellenletzten FC Lustadt II/TV Westheim brachte nicht das, was sich Phönix-Trainer Mustafa Yildirim ausgerechnet hatte. Mit 3:2 (2:0) verlor seine Mannschaft ein Spiel, das diese Bezeichnung nicht verdient hatte: „Das war Not gegen Elend“ bilanzierte Yildirim nach der Begegnung. Auf dem kleinen Ausweichplatz in Lustadt kam Phönix überhaupt nicht in die Begegnung. Entweder war es die lange Pause oder aber Phönix hatte den Gastgeber als Tabellenletzten unterschätzt, man sah wenig von Phönix, das eigentlich hätte befreit aufspielen können.


Aber sie ließen den Platzherren zuviel Raum, sich in Schussposition zu bringen. „Spielerisch war Lustadt auch nicht besser, aber sie haben eben mehr aufs Tor geschossen als wir“, sagte Trainer Yildirim. Er bedankte sich noch bei Torhüter Naoh Gabel, der von den A2-Junioren in die zweite Mannschaft aufgerückt war. „Er war der beste Mann auf dem Platz, er hat eine noch höhere Niederlage super verhindert, er war bärenstark“, war die Phönix-Trainer zumindest mit dieser Leistung zufrieden. Ansonsten stand es zur Pause schon 2:0 durch Tore von Jonathan Zeutzius (35.) und Joshua Brooks. In der 57. Minute konnte David Taschbach zwar verkürzen, doch nur vier Minuten später legte Niko Kristo das 3:1 vor und damit war die Partie scheinbar entschieden. Hoffnung kam zwar bei Phönix noch einmal auf, als Ion Railean in der 71. Minute auf 3:2 verkürzte, mehr war bei Phönix aber nicht mehr drin. Nach den 90 Minuten war der Sieg für das Schlusslicht noch nicht einmal unverdient, denn sie zeigten den größeren Willen.


Zur Verfügung gestellt vom „Schifferstadter Tagblatt“

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Berichte

Silbernes Jubiläum - 25 Jahre Arbeitsteams Phoenix Schifferstadt


Ein Vierteljahrhundert Engagement und Zusammenhalt – das Seniorenteam von Phoenix Schifferstadt feiert sein 25-jähriges Bestehen! Dieser besondere Anlass ist der perfekte Moment, um unseren Senioren herzlichst zu danken und sie gebührend zu

feiern.

Die Idee, ein Arbeitsteam zu gründen, entstand 1999 am Stammtisch. Schnell fanden sich 20 engagierte Männer im Durchschnittsalter von 73 Jahren zusammen, um ehrenamtlich unsere Sportanlage zu pflegen und instand zu halten. Jeder im Team

brachte seine eigenen Fähigkeiten ein, wodurch sich die Aufgaben optimal verteilten und die Arbeit immer ohne Druck und Zwang erledigt werden konnte.

Was unser Seniorenteam besonders auszeichnet, ist nicht nur der Fleiß, sondern auch das Miteinander: Nach getaner Arbeit wird stets in gemütlicher Runde zusammengesessen, um den Tag in bester Gesellschaft ausklingen zu lassen.

Unser Arbeitsteam hat in den vergangenen 25 Jahren zahlreiche beeindruckende Projekte umgesetzt und maßgeblich zum Erfolg und zur Entwicklung unserer Sportanlage beigetragen.

Bau Tiefbrunnen: Im Jahr 2000 wurde eines der ersten großen Projekte realisiert: Der Bau eines Tiefbrunnens. Dank der unermüdlichen Arbeit des Teams konnte dieser errichtet werden, um den Rasenplatz im Hochsommer zu bewässern und gleichzeitig Kosten für die Wasserverwendung zu sparen. Es war eine gewaltige Aufgabe, die bei den Ausgrabungen beim Verlegen der Wasserleitungen viel Knochenarbeit erforderte. 

Kleinspielfeld - Käfig: Noch im selben Jahr startete das nächste Großprojekt: Der Bau des Kleinspielfelds für unsere Jüngsten. Auch hier übernahm das Team die kompletten Erdarbeiten, das Verlegen der Drainagen sowie die Installation der Beregnungs- und Flutlichtanlage in Eigenleistung – eine weitere herausragende Leistung.

Kunstrasenplatz: Im Jahr 2006 folgte ein lang gehegter Traum: Der Bau des Kunstrasenplatzes. Dieses Projekt stellte eine enorme Herausforderung dar, bei der unser Arbeitsteam abermals unermüdlichen Einsatz zeigte. Sechs Wochen lang, bei glühender Hitze, arbeiteten die Männer täglich in zwei Schichten und leisteten insgesamt rund 3000 Arbeitsstunden. Im September 2006 war es schließlich soweit: Der Kunstrasenplatz wurde erfolgreich fertiggestellt und dem Spielbetrieb übergeben. Diese Leistung machte die Männer besonders stolz. Auch in den Jahren nach den ersten Großprojekten zeigte unser Seniorenteam von Phoenix Schifferstadt unermüdlichen Einsatz und bewältigte zahlreiche wichtige Aufgaben.

Photovoltaikanlage: Im Jahr 2009 leisteten die Senioren tatkräftige Unterstützung beim Bau der Photovoltaikanlage, ein weiteres bedeutendes Projekt zur nachhaltigen Verbesserung unserer Sportanlage. 

Renovierung der Gaststätte: 2017 stand die Renovierung der Vereinsgaststätte im Fokus. Das Arbeitsteam war täglich im Einsatz, um sicherzustellen, dass der Pächter das Restaurant pünktlich übernehmen konnte. Zu den umfangreichen Arbeiten gehörten auch die Erneuerung der Umzäunung und Pflasterflächen, Sanitärarbeiten in den Umkleiden sowie die Renovierung der vereinseigenen Wohnung.

Von 1999 bis 2013 und 2021 bis heute wird das Seniorenteam von Winfried Höll geleitet, der mit viel Einsatz und Organisationstalent die Projekte erfolgreich vorantreibt.

Von 2013 bis 2021 hatte Helmut Magin das Kommando, der mit derselben Überzeugung und großem Herzblut die Gruppe leitete.

Dank des Engagements und der Tatkraft unsres Arbeitsteams wurden all diese Projekte möglich, sie haben nachhaltig zur Entwicklung unserer Sportanlage beigetragen.

Wir sind ihnen zu großem Dank verpflichtet und stolz auf das Erreichte. Wir danken jedem Einzelnen für die jahrelange Unterstützung und freuen und auf viele weitere gemeinsame Jahre. Dann komm einfach vorbei und schau es dir an

Alle die sich ehrenamtlich engagieren und Teil unseres tollen Teams werden wollen, sind herzlich willkommen? Das Arbeitsteam trifft sich jeden ersten Mittwoch im Monat auf dem Vereinsgelände.

Pressemitteilung


Phönix Junioren glänzen bei den DJK Bundeshallenmeisterschaften 2025

Unsere Phönix Junioren feierten im Januar erfolgreiche Wochenenden bei den DJK Bundeshallenmeisterschaften in

Darmstadt (C-Jugend) Bergisch-Gladbach (D1-Jugend) und Ebnath (E-Jugend).


Erfolg der C-Jugend

Unsere C-Jugend, bestehend aus der C1 und C2, präsentierte sich beim Turnier in Darmstadt stark.

Die C2 zog mit vier Siegen und drei Unentschieden als Gruppenzweiter ins Halbfinale ein, musste sich jedoch im Spiel um Platz 3 den Gegnern der DJK Ludwigsburg geschlagen geben und landete auf einem tollen 4. Platz.

Die C1 kämpfte sich nach einem schwierigen Start mit zwei Niederlagen mit großem Einsatz ins Halbfinale. Im Finale besiegten sie DJK SW Griesheim mit 2:0 und sicherten sich den 1. Platz und den Titel des Turniersiegers!

Dazu gab es für unsere Spieler noch wichtige Auszeichnungen:


            •           🏅 Bester Torhüter: Maxime Boehm

            •           🏅 Bester Spieler: Jonas Kroner

            •           🏅 Bester Torschütze: Noah Renner (10 Tore)


Erfolgreicher Auftritt der D1-Junioren

Unsere D1-Junioren setzten sich mit zwei Teams hervorragend bei der DJK-Bundeshallenmeisterschaft in Bergisch-Gladbach durch.

Phönix I ging als Gruppenerster ins Halbfinale, mit fünf Siegen und einem Unentschieden aus sieben Spielen. Im Halbfinale setzten sich die Jungs durch und besiegten schließlich im Finale Gerresheim mit 3:0 und holten sich den Titel des Turniersiegers.

Phönix II blieb mit vier Siegen und drei Unentschieden ungeschlagen und zog ebenfalls ins Halbfinale ein. Beim Spiel um Platz 3 besiegten sie Ommerborn-Sand II mit 1:0.

Auch bei diesem Turnier gab es wichtige Auszeichnungen:


            •           🏅 Bester Spieler des Turniers: Jannes Armbrecht

            •           🎯 Bester Torschütze: Luca Federspiel


Wiederholter Sieg der E1-Junioren

Unsere E1-Junioren haben bei den DJK-Bundeshallenmeisterschaften in Ebnath den Titel von 2024 erfolgreich verteidigt und den 1. Platz geholt!

In der Vorrunde gewannen die Jungs alle Spiele und gingen als Gruppen-Erster in die Finalrunde. Auch in der Finalrunde blieben sie ungeschlagen und sicherten sich den Gesamtsieg des Turniers!

Auch die E Jungend wurde für ihre Leistung ausgezeichnet:


            •           🏅 Bester Spieler des Turniers: Nuno Santos

                        🥈 2. Platz der beste Torschützen: Simon Spielmann & Emir Torun (mit gleicher Trefferzahl)


Neben den sportlichen Erfolgen kam auch der Spaß nicht zu kurz – die Wochenenden waren für die Mannschaften tolle

Teambuilding-Erlebnisse!


Gez.

Sandra Giertzsch

Beauftragte für Kommunikation

DJK SV Phönix Schifferstadt

Vergangene Woche fand unser 14. Soccer Camp bei bestem Fußballwetter im Phönix-Sportpark statt und es war wieder ein voller Erfolg. Egal ob Passübungen, Fußball-Tennis oder Mini-WM, es war alles geboten, was zum Fußball dazu gehört.

Erneut wurde die letztjährige Rekordzahl gebrochen - 78 Kinder waren beim diesjährigen Camp dabei, davon 76 Jungs und 2 Mädchen. Ein großes Dankeschön geht an die 15 ehrenamtliche Trainer - darunter fünf A-Juniorenspieler - ohne Euch wäre eine solche Aktion absolut undenkbar.

Verpflegt wurden die Kinder den ganzen Tag von mehreren mamas unter der Leitung von Bianca Federspiel. Auch Euch ein herzliches Dankeschön - Ihr seid super!

Mit der Bildergalerie geben wir Euch einen Eindruck über unsere talentierten Fußballer und welche tolle Stimmung herrschte. Danke @davidossi für die tollen pics.


Link:

https://www.amazon.de/photos/share/hmb53KIPxFmv3Y4vcXvAhO6GWGTPR65Ft9b2o2WhGrH

Phönix: Zufriedenheit überwiegt

Fussball Landesliga Ost: Nach misslungenem Start zwei tolle Serien gestartet

Von Kurt Claus


Schifferstadt. „In der Summe bin ich zufrieden. Man konnte sehen, wie sich die Mannschaft entwickelt hat. Nach den Niederlagen am Anfang haben sie eine tolle Serie hingelegt. Natürlich wäre noch etwas mehr drin gewesen als der fünfte Platz, aber wir haben gegenüber der letzten Saison einige Plätze gut gemacht“, sah Trainer Pietro Berrafato die abgelaufene Saison durchaus positiv.

Dies bestätigte auch Spielleiter Cihan Türk, für den eine bessere Platzierung in der Schlussphase möglich gewesen wäre. „Verletzungsbedingt  mussten wir einige Rückschläge hinnehmen in den letzten vier, fünf Spielen“, sagte Türk, der vor allem auf das 4:4 beim SV Büchelberg trotz Führung und in Unterzahl hinwies und auch die beiden letzten Begegnungen in Knittelsheim (2:2) und gegen Geinsheim (4:4) anführte. 

Gegen diese beiden Gegner wurden auch in der Vorrunde vier Punkte verspielt, als jeweils in der Nachspielzeit der Ausgleich kassiert wurde. „Mit Kerem Callier, Luca Krämer oder Ben Zemann hatten wir eine ganz junge Mannschaft“, sieht Türk  die Landesliga-Elf auf einem guten Weg. 


Zwei Serien.

Nach den drei Niederlagen zum Auftakt, dem Unentschieden und den beiden Siegen in Speyer und gegen Gimbsheim kam zwar in Mainz der Dämpfer mit der 3:0-Niederlage, mit dem 2:0-Erfolg über den Ortsrivalen FSV 13/23 wurden Kräfte freigesetzt und es folgten weitere fünf Siege, ehe die beiden Unentschieden gegen Knittelsheim und Geinsheim die Freude etwas trübten. Wie in der Vorrunde gab es Niederlagen gegen Grünstadt und Bodenheim, aber wiederum startete die Elf eine Serie mit fünf Siegen in Folge, dem Unentschieden auf der Portheide und dem 5:1-Sieg über Alzey. 

Die Mannschaft war auf dem Sprung nach ganz oben, die Aufstiegsränge greifbar nahe, doch die von Spielleiter Türk angeführten Rückschläge in der Schlussphase ließen eine bessere Platzierung nicht zu. „Die Stabilität machte den Unterschied, denn da waren Büchelberg und Bodenheim besser“, sagte Trainer Berrafato. 

Für Rückrunde reagiert Personell hat Phönix für die Rückrunde reagiert und mit Luka Stanisic einen Spieler geholt, der nicht nur bei Freistößen glänzen, sondern auch ein Spiel lenken kann. Da auch Marc Lechner nach seiner langwierigen Verletzung immer besser ins Team passte, verbesserte sich die Offensivleistung. „Da hatte sich die Mannschaft gefunden, sie erarbeitete sich die Torchancen“, erklärte Berrafato. 

Davon hat vor allem Luca Krämer profitiert. In der Vorrunde war er mit sechs Treffern erfolgreich, in der Rückrunde traf er 15 Mal ins Tor und belegte damit hinter dem Wormser Gradi Nkunga (29) und Anton Markovic (ASV Fußgönheim, 24) mit 21 Toren den dritten Platz in der Landesliga Ost. Er steigerte sich ebenso wie Kerem Callier im Mittelfeld und wie Tobias Riemer in der Abwehr. Eine tolle Runde spielte Marvin Folz, der ebenso sechs Treffer erzielte wie Luka Stanisic und mit 28 Einsätzen hinter Luca Krämer (30) und Torhüter Kevin Schuster (29) auf dem dritten Rang folgte. Furkan Konur kam auf neun erfolgreiche Abschlüsse und 19 Spiele.

„Lechner war wie eine Neuverpflichtung in der Rückrunde“, erklärte Berrafato zur starken Vorstellung des Mittelfeldspielers, der zu Beginn der Saison durch Verletzungen immer wieder zurückgeworfen wurde, aber dann zeigen konnte, dass er zu einer guten Verstärkung geworden ist. Einen weiteren Schritt vorwärts machte auch Schlussmann Kevin Schuster, der eine tolle Saison hinlegte. „Er ist im Training immer bei hundert Prozent, motiviert und dirigiert auch neben dem Platz“, freute sich der Trainer über den zuverlässigen letzten Mann. 

„Als ehemaliger Offensivspieler hat Matthias Fetzer seine defensiven Qualitäten gezeigt“, bestätigte Berrafato, bedauerte jedoch, dass er verletzt die letzten Spiele nicht mitmachen konnte. Bei all seinen Spielern sei die Entwicklung aber „noch nicht am Ende der Fahnenstange angekommen“.


Etwas Statistik.

Die höchste Niederlage gab es gleich im ersten Spiel in Grünstadt mit 5:0 und die höchste Heimniederlage am 28. Spieltag mit 1:5 gegen Wormatia Worms. Zweimal siegte Phönix zuhause mit 5:1, in Ingelheim gab es am 19. Spieltag mit 4:1 den höchsten Auswärtserfolg. Acht Siege, drei  Unentschieden und vier Niederlagen gab es in der Vorrunde bei 25:27 Toren und 27 Punkten und damit den fünften Platz, während es in der Rückserie sieben Siege, vier Unentschieden und vier Niederlagen bei 44:32 Toren und 25 Punkten gab, die Phönix ebenfalls auf dem fünften Platz zeigen.

Die Heimtabelle sieht Phönix auf dem dritten Platz mit 30 Punkten und einem Torverhältnis von 39:25, während in der Auswärtstabelle Phönix Siebter wurde mit 22 Punktenn und 30:34 Toren. 


Pokaldebakel in Horchheim.

Im Bitburger Verbandspokal kam Phönix bis in die vierte Runde. Zum Auftakt wurde bei Kickers Neuhofen mit 2:0 gewonnen, knapp setzte sich Phönix bei Rot-Weiß Seebach mit 2:1 durch und bei der FG Mutterstadt gab es einen 5:2-Erfolg.

Auch in der vierten Runde musste Phönix auswärts antreten. Beim SV Horchheim gab es ein 7:1-Debakel. „Da wurden wir richtig vorgeführt, das war die größte Enttäuschung“, befand Spielleiter Cihan Türk.

Abschiedsstimmung bei Phönix

Fussball Landesliga Ost: Neun Spieler gehen / Zwei hatten den Verein schon verlassen

Von Kurt Claus


Schifferstadt. Das letzte Spiel in der Landesliga Ost war auch in diesem Jahr für den DJK-SV Phönix vor der Begegnung gegen den SV Geinsheim (4:4) Anlass, einige Spieler zu verabschieden. Unterschiedliche Beweggründe waren es für die Akteure, den Verein zu verlassen. Studienbedingt, Hoffnung auf mehr Einsatzzeiten bei einem anderen Club oder auch die Chance wahrnehmen, sich für ein Team aus einer höheren Liga zu empfehlen.

Nicht mehr dabei bei der Verabschiedung waren zwei Spieler, die schon einige Zeit den Verein verlassen hatten. Nur in den ersten sechs Meisterschaftsspielen war Nico Pavic bei Phönix im Einsatz, dann wechselte er weiter. Bis kurz nach der Winterpause im Phönix-Kader war Ali Zargomi, der mit seiner Rolle als Einwechselspieler jedoch nicht zufrieden war und eine neue Herausforderung suchte. 

Freigestellt wurde unlängst Benoit Hiobi, der ebenfalls mehr Einsatzzeiten forderte, den Vorschusslorbeeren allerdings nie gerecht werden konnte. Vielleicht spielte dabei seine Knöchelverletzung eine Rolle, doch auch bei seinen Kurzeinsätzen konnte er sich nicht in den Dienst der Mannschaft stellen, war zu verspielt und ohne die entsprechende Durchschlagskraft. Er fehlte bei der Verabschiedung ebenso wie der verspätet erschienene Torhüter Arman Buzumadi, der sich bei Mechtersheim II durchbeißen will.


Nicht alle Spieler ließ man gerne gehen bei Phönix. Etwa Emil Gerth, der viel Ruhe und Übersicht in die Defensiv-Abteilung brachte, zu einem Führungsspieler in dieser Saison wurde, dem man aber manchmal auch gerne geraten hätte, mal einen Brüller auf dem Platz loszulassen, um seine Kollegen aufzurütteln. Studienbedingt zieht er nach Kaiserslautern und will sich dort in der Umgebung einen Verein suchen. Dreimal die Woche nach Schifferstadt zum Training und sonntags zum Spiel sind verständlicher Weise zuviele Kilometer. Mit Tim Nagel verlässt ein Spieler den Verein, der sowohl mit Gerth in der Abwehrkette oder davor als Sechser seine körperliche Präsenz zeigte, bei Kopfbällen kaum zu überwinden war und sich nun den Sprung nach oben erhofft. Er wechselt zu Ligakonkurrent Wormatia Worms II, dessen erste Mannschaft in der Oberliga spielt und er sich dort Chancen für Einsatzzeiten erhofft.

Nicht gerne dürfte man bei den Verantwortlichen den Weggang von Aleksander Jaupi gesehen haben, der im Mittelfeld für Stabilität sorgte, ein Unruheherd war und auch nach vorne seine Qualitäten besaß. Mit ihm geht sein Bruder Arlind, der in der zweiten Mannschaft spielte und auch zu kurzen Einsätzen in der Landesliga-Elf kam. Gesetzt war Ferhat Derin in der zweiten Mannschaft und auch bei Pietro Berrafato kam er des öfteren zum Einsatz und machte seine Sache ganz ordentlich. Er wechselt in die Pfingstweide. Zurück zum ASV Waldsee, den er aus der B-Klasse in die A-Klasse schoss, kehrt Markus Woelk zurück, der von sich wohl mehr erwartet hatte, durch Verletzungen zurückgeworfen wurde und seine Schnelligkeit zu selten einsetzen konnte. Er hatte einige gute Szenen mit Torjäger Luca Krämer und es ist schade, dass er

die Trainingsintensität der Landesliga nicht mehr mitmachen möchte.

Mit Ben Zemann verlässt ein Eigengewächs den Verein, der auf der linken Verteidigerposition gute Ansätze zeigte, allerdings nur sporadisch in der Schlussphase einer Partie zum Einsatz kam. Phönix hätte ihn gerne behalten, doch es zieht ihn nach Schwegenheim in die untere Klasse.

Schon eifrig dabei den Kader für die kommende Saison zu bilden ist der DJK-SV, aber Vorsitzender Thomas Fetzer sagte, dass man diesen etwas kleiner halten werde. Einige Akteure sind schon spruchreif, bei anderen herrscht noch der Schwebezustand, doch erst wenn alles in trockenen Tüchern ist wird der Verein die Neuzugänge präsentieren. 

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